Familiengeschichten

Samstag, 9. Juni 2007

Prüfung

Also die Theorieprüfung lief mit 0 Fehlern sehr gut. Mittwoch habe ich dann die Praktische Prüfung. Die genaue Uhrzeit muss ich aber nochmal nachfragen. Da könnte ich dann auch wirklich alles an guten Gedanken gebrauchen, denn ich hab echt Schiss. *bibber*
Sonst geht es mir richtig gut. Das Examen rückt zwar unermüdlich näher, aber ich arbeite daran meinen To-Do-Berg kleiner zu machen. Ich hab wieder jede Menge schönen Schnickschnack gekauft und einige Sachen gebastelt. Fotos folgen dann.

Sonntag, 7. Mai 2006

Die Hochzeit...

..war so wunderschön, dass ich noch gar nicht alles richtig erfassen kann. Deswegen hier nur ein paar Eindrücke:

Die Trauzeremonie war wunderschön und wahnsinnig kraftvoll, Bräutigam wie Braut mussten sehr an sich halten um nicht loszuschniefen. ;-)
Das (größtenteils von meiner Mutter hergestellte) mediterrane Büfett war soo lecker. *Bäuchlein reib*
Die Deko war traumschön und perfekt auf meine Klamotte abgestimmt (manchmal ist eine Stylisten-Mutter schon seeeeehr praktisch ;-)).
Mein Brautkleid ist noch rechtzeitig fertig geworden und sah trotz kurzfristiger Umdisponierungen soo toll aus. Vielleicht sollte es ja gerade so sein und deswegen waren beide bestellen Korsetts Schrott. Mir (und wohl auch allen Beteiligten )hat es jedenfalls sehr gefallen.
Meine Mutter und meine Nichte haben dann einen sehr berührenden Text vorgelesen, bei dem ich natürlich sofort heulen musste. ;-)
Mein Vater hat aus dem Stehgreif von der Strasse weg eine kleine Kapelle engagiert, die aufgetreten sind. 5 Bulgaren aus Varna, die mit Akkordeon, Gitarre, Klarinette etc. Life-Musik gemacht haben. Das war echt das Highlight. Selbst meine Großeltern haben getanzt und sogar wir, die wir das nicht können (zur Melodie von "Der Paten"). :-) Die Jungs waren echt spitze, haben gesungen und richtig für Stimmung gesorgt. Vor allem, weil ich ja sowieso auf so Ethno-Folklore-Kram stehe.
Der Brautkuss kam ein bisschen zu früh, so dass wir ihn gleich noch mal wiederholen durften. Hihi.
Unsere Freude haben ein Gästebuch rumgehen lassen, in dem schon gestern Abend so wunderschöne Sachen standen.
Leute haben sich zu Gefühlsäußerungen hinreißen lassen, von denen man es nie geglaubt hätte.
Irgendwie scheint die ganz Stimmung eine fast schon heilsame Wirkung auf manche gehabt zu haben:
Mein Onkel, der sonst gar keinen Kontakt zu uns pflegt, hat uns unter Tränen alles Gute gewünscht, meine Schwiegereltern, die relativ distanziert mit einander umgehen, haben wie verliebt miteinander getanzt, die verrückte Oma meines Liebsten, die eigentlich fast schon rassischtische Ansichten hat, hat mit meinem kenianischen Deutschschüler gequatscht, weil der ihrer Einsicht "so alleine war", unser sonst so zurückhaltender Trauzeuge hat am Abend vor der Trauung meinem Mann sein Herz ausgeschüttet und so vieles Seltsame für uns nachvollziehbar und verständlicher gemacht etc....
Es war einfach zu vieles Schönes und Wundervolles, so dass ich noch ganz randvoll mit Glück und Emotionen bin. Was ich mir immer wünschte ist eingetroffen, wir konnten diesen wundervollen Tag im Kreise, der uns wichtigen Menschen mit dem Segen allen Göttlichens wirklich feiern und ihn so auf ewig im Gedächtnis behalten. :-) *schnief*
Hier noch die ersten spärlichen Fotos, die ich habe (von der Deko unserer Wohnungstür und vom Hochzeitsgeschenk unserer Trauzeugen):


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Freitag, 28. April 2006

Just married...

.. zu mindest standesamtlich.:-)
Was für ein toller Tag!
Eigentlich hängen für mich ja die Gefühle eher an der kirchlichen Hochzeit, aber heute wurden trotzdem alle meine Erwartungen übertroffen. Die Standesbeamtin hat das sehr persönlich und stimmungsvoll gemacht (eigentlich hatte ich einen bürokratischen Formakt erwartet), meine Klamotte sah super aus, das Wetter war schön und wir haben uns untereinander super verstanden. *freufreufreu*
Unsere Eltern und die Trauzeugen waren da. Alle kamen später beim Italiener zusammen ins Gespräch, wir hatten viel Spaß und letztlich hat meine Mama doch vor Rührung geschnieft (und ich glaube ganz im Geheimen auch der gefühlskranke Vater meines Liebsten). Ich habe gerade noch mal mit allen telefoniert und mich für den schönen Tag bedankt und alle haben mir ganz unabhängig voneinander bestätigt, dass sie es auch wundervoll fanden. Da hat mich meine Intuition also nicht getäuscht. Morgen mache ich Fotos vom Brautstrauss, jetzt muss ich weiter Seidenblumen auf das Hochzeitskleid für die kirchliche Trauung nähen.

Ach ja, die Tageskarte war der Hohepriester! Passend, nicht? :-)

Hier kommen die Sträusse, unser Schlafzimmer versinkt gerade im Blumenmeer:

Mein Brautstrauss:
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Von meiner Trauzeugin, die unsere Vorliebe für Madonnenlilien kennt:
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Von seinen Eltern:
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Montag, 17. April 2006

Mein Opa

Gestern Nacht habe ich eine Karte gezogen im Rahmen meiner "Ahnenkommunikation".
Es war der Tod.
Ich war relativ erstaunt, da die Karte auf so gar nichts in meinem momentanen Leben zu passen schien.
Gestern nachmittag waren wir bei meinen Großeltern zum Osterkaffee. Bei der Verabschiedung antwortete mein Opa nicht wie üblich auf mein "Halt die Ohren steif", sondern meinte nur, dass er es "versuchen" würde. Er wüsste nicht, ob es klappt.
Gerade rief meine Mutter an.
Sie haben ihn mit dem Notarzt ins Krankenhaus gebracht. Er lag im Bad und konnte sich nicht mehr bewegen, hatte wieder Husten und hat sich übergeben. Was es ist, wissen sie natürlich um diese Uhrzeit noch nicht.
Morgen habe ich zwei Freistunden, da fahre ich hin.
Ob er sterben wird weiß ich nicht, er wird 85 und baut immer mehr ab.
Dahingehend wage ich den Tod noch nicht zu deuten, allerdings schockt mich meine momentane Ruhe. Ich habe weder geweint, noch bin ich tieftraurig, dabei ist er mein mir wichtigster Verwandter (Eltern ausgeschlossen).
Zur Zeit denke ich einfach, dass er, wenn er gehen muss, gehen soll. Damit er seinen Frieden findet.
Es tut mir so leid zu sehen, wie er immer mehr abgebaut hat. Inzwischen kann er nur noch ganz kurze Strecken laufen, seinen geliebten Rotwein haben sie ihm wegen dem Zucker verboten. Er schluckt eine ganze Batterie an Medikamenten und kann sich dennoch nur unter Schmerzen rühren.
Als ich ihm von unserer neuen Wohnung und einem Fliesenproblem erzählte, meinte er, dass er uns das machen würde (er war Polier und handwerklich sehr geschickt). Ich hab dann einfach mal Ja gesagt, dass er es nicht mehr kann, war klar. Später dann beim Kaffee schlug mein Vater eine andere Lösung für das Problem vor und ich sah wie erleichtert und zugleich traurig mein Opa war. Er hätte das gerne noch gemacht, aber er wusste auch, dass er nicht mehr kann.
Das tut mir alles so leid.
Ach, Opi. *schnief*

Freitag, 27. Januar 2006

Trauspruch

In den letzten Wochen blieb mir gar nicht die Zeit zum bloggen. Vor allem, weil sich das Semester dem Ende zuneigt und ich mitten in der Klausurphase stecke.
Bedauerlicherweise hat mein erster pillenfreier Zyklus keine weiteren Ereignisse gebracht, außer höllischen Menstruationsbeschwerden. Aber ich hab meiner Mutter kürzlich von unseren Plänen erzählt und sie hat vor Freude geweint. Die Gute. *hach*
Das war so schön. :-)
Gestern war der Pfarrer da und wir haben die meisten Sachen bezüglich der Trauung besprochen. Ich glaube, das wird ein richtig tolles Fest. Und wir kriegen sogar einen Termin im Mai.
Das wird unser Trauspruch:

"Lege mich wie ein Siegel auf dein Herz, wie ein Siegel auf deinen Arm. Denn Liebe ist stark wie der Tod und Leidenschaft unwiderstehlich wie das Totenreich. Ihre Glut ist feurig und eine Flamme des HERRN, so daß auch viele Wasser die Liebe nicht auslöschen und Ströme sie nicht ertränken können. "

Montag, 26. Dezember 2005

Weihnachten

Dieses Jahr war es richtig schön. Mal kein Familienstress und bis auf meine Heulanfälle wirklich entspannt.
Wir haben bei meinem Eltern gefeiert, mit meinen Schwestern (ein ältere mit Kindern und eine jüngere), außerdem kamen meine Großeltern, die Eltern des Partners meiner älteren Schwester und ein uns sehr nahestehendes älteres Paar (meine Ersatzgroßeltern). Wir haben gesungen (ich hab eher geschnieft) und uns sogar fast komplett an die "Keine Geschenke, außer für die Kinder"-Parole gehalten.
Aber ich war so sentimental, als ich gesehen habe, wie alt und gebrechlich meine Großeltern und emeine Ersatzgroßeltern geworden sind. Es ist, als würden die sich immer mehr aus der Welt zurückziehen, bis sie schließlich ganz verblassen.
In einer Situation saß mein Ersatzopa so ganz verklärt da, und sang mit uns "Oh Tannenbaum", er wirkte, als würde er schon in einer ganz anderen Welt leben. Irgendwie hat mich das alles so traurig gemacht. Ich kann überhaupt nicht damit umgehen, dass bald einige von denen nicht mehr da sein werden. *schnief* Die waren immer so sehr ein Teil meines Lebens, ich kann mir nicht vorstellen wie bspw. Weihnachten ohne die wäre.
Vorm Tannenbaum habe ich dann auch gemerkt, wie sehr ich mir meine eigene kleine Familie wünsche. Als die Kinder da so rumwuselten und mit den Geschenken spieletn, hab ich für einen Moment "unseres" darunter gesehen. :)
Wir haben am selben Abend auch meinen Eltern von unseren Heiratspläenen im kommenden Jahr berichtet, die haben sich vielleicht gefreut!
Für alle war zwar schon immer klar, dass es mit uns "ernst" ist, aber dass wir schon dieses Jahr heiraten wollen, hat sie doch sehr positiv überrascht. Mein Papa hat natürlich sofort Pläne geschmiedet, wo wir feiern könnten etc., wahrscheinlich wird es eine Schule, ist ja auch ganz passend für ein "Lehrerpaar". ;)
Gestern waren wir dann bei der Mutter meines Liebsten und haben ihr von unseren Kinderplänen erzählt, dass mit der Heirat wusste sie ja schon. Sie war richtig begeistert. :)
Nachdem wir jetzt beide nochmal ausführlich darüber gegrübelt und geplant haben (ich will nämlich nicht ein ganze Jahr zuhause bleiben), scheint alles so, als würde es klappen. *freu*
Ach ja, in der Christmette Heiligabend habe ich eine Kerze für unser "Kleines" angezündet, im Sinne der Hoffnung, dasss es bald zu uns kommt. Ich freu mich so!

Prelude

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