Montag, 9. Juni 2008

Besser geht's nicht

Ich bin fertig!
Heute hatte ich letzte Prüfung des ersten Staatsexamen und habe mit einer 1,0 bestanden. Jetzt warte ich nur noch auf die letzten Klausurergebnisse und die Note für die Staatsarbeit. Ich bete wirklich, dass das alles noch rechtzeitig kommt, so dass ich die Sachen bis Mitte Juli der Bezirkregierung einreichen kann. Andersfalls wird das mit dem Referendariat dieses Jahr nichts mehr.

Wie auch immer: Ich bin so froh, endlich fertig zu sein!
Jetzt noch zwei Wochen Schule und dann sind wahrhaftig Ferien.

Sonntag, 8. Juni 2008

Stoffaufbewahrung

Ich grübel wirklich wo ich in Zukunft meine Stoffe aufbewahren soll. Im Moment sind sie in einer riesigen selbstgebauten Holzkiste meines Vaters, aber die wollte ich nach dem Umzug in den Keller stellen. Und so einen Altbaukeller halte ich eigentlich nicht für einen geeigneten Lagerplatz für meine Stoffe. Wahnsinnig viele habe ich nicht, vornehmlich ist es besonders gemusterte Bettwäsche oder Stoffe aus der Zeit,als meiner Mutter noch in der Deko eines großen Kaufhauses gearbeitet hat. Aussortieren kann ich da nicht mehr viel, das sind schon alles besondere Einzelstücke, an denen mir was liegt. Zuerst dachte ich an den Kleiderschrank, aber da ist definitiv kein Platz mehr. Jetzt denke ich über staubdichte Kisten unter dem Bett nach, aber ideal erscheint mir das auch nicht. Wo lagert ihr denn eure textilen Schätzchen?

Samstag, 7. Juni 2008

Lenda, Aina oder Minna?

Montag habe ich um 9.55h meine allerletzte Prüfung des 1.Staatsexamen. Ich habe in der vergangenen Woche gelernt und versuche jetzt das Zeug dauerhaft in meinen Kopf zu bekommen. Nebenbei vertreibe ich mir die Zeit mit Einkäufen für die neue Wohnung. Wie bei jedem Umzug ist die Liste der wünschenswerten Anschaffungen endlos lang, aber die tatsächlichen Möglichkeiten eher gering. Also versuche ich zu improvisieren.
Inzwischen gleicht unser Wohnzimmer einem Möbellager. Ich habe einige Sachen bekommen, aber die benötigen noch Reparaturen, neue Bezüge usw.. Nur fehlt mir dazu im Moment leider die Zeit.
Als erstes habe ich nach langer Suche eine Couch gefunden, auf der es sich zur Not auch mal nächtigen lässt. Ich mag das Grunddesign sehr, aber die Farbe des Holzes (schlampig gelb lackiert) und die muffigen Bezüge sind echt alptraumhaft.



So sieht sie ausgezogen aus:


Ich hoffe mit etwas Schmirgelpapier, weißem Lack und einem neuen Bezugsstoff da ein ganz ansehnliches Stück draus machen zu können. Beim Bezugsstoff bin ich aber noch unsicher. Blickdicht sollte er sein (die Federung ist dunkelblau bespannt), nicht zu teuer und nicht allzu katzenhaaranziehend. Ich überlege, ob ich Lenda, Aina oder Minna nehmen soll. (Alle natürlich in weiß oder ungebleicht.) Preislich tun die sich ja nicht viel, aber ich hab keine Ahnung wie die so haptisch sind.

Dann habe ich noch diese Stühle bei Ebay erhascht. Dafür, dass lediglich der Bezug eine Renigung braucht, war 1€ ein echtes Schnäppchen. Jetzt stehen sie hier und ich überlege wirklich, ob ich sie anstelle einer zweiten Couch benutzen soll. Sie sind superbequem und echt wohnzimmertauglich (eigentlich hatte ich sie als Gartenstühle gedacht), aber bieten eben keine Liegefläche wie ein Sofa.


Meine letzte Errungenschaft sind zwei nigelnagelneue Teppiche von Ikea. Blassgrün und Weiß gestreift. Ich will beide an den Querseiten aneinander nähen und als Läufer unter den Esstisch legen.


Und bei denen brauche ich einen Rat. Nehmen oder nicht? Dder Preis ist ok.) Ich mag das schlichte Design und bräuchte noch ein paar Stühle für den Esstisch (mein Stuhl-Abschmirgelungsprojekt ist noch ziemlich wackelig, mir fehlt die Zeit und der Elan den ganzen Prozess noch dreimal zu machen.) Was meint ihr: Weiß lackiert mit neuen Bezügen? Oder unlackiert mit schlichten weißen Bezügen? Oder gar nicht?

Montag, 2. Juni 2008

Das schönste Blau

Bei Apartment Therapy habe ich jüngst eine wunderschönen Blauton gesehen, perfekt als Akzentfarbe zu Weiß für meine Schlafzimmerplanung.

Die Farbe heißt "Knoxville Grey" und ist vom amerikanischen Farbenhersteller Benjamin Moore und in Deutschland natürlich nicht erhältlich. Aber Streichen wolte ich damit ja auch nicht. Jetzt halte ich die Augen offen nach ähnlichen Farbtönen, sei es auf Textilien, Accessoires oder idealerweise Lacken und Farben, mit denen ich Sachen, die ich schon habe, umlackieren kann. Aber bisher ist das eher unergiebig, diesen spezielle Blaugrauton habe ich noch nirgendwo gesehen. Petrol kommt zwar relativ nah heran, aber ist m.E. etwas zu grünstichig.

Donnerstag, 29. Mai 2008

Die Herrin der Ordnung

Im Moment habe ich eine unglaubliche Vorliebe für Ordnung und Ausmisten. Vielleicht liegt es an der Masse des von außen kommenden Stresses, dass ich zuhause alles am liebsten tipptopp habe. Jedenfalls treibt das inzwischen seltsame Blüten. Vor allem auch wegen dem nahenden Umzug sortiere ich hemmungslos aus, so dass ich fürchte in einem halben Jahr jede Menge jetzt aussortierten Kram schmerzhaft zu vermissen. Ein bisschen hängt es auch definitiv mit der Schule zusammen, ohne vernünftiges Ablagesystem findet man bei dem ganzen Papierkram an Arbeitsblättern, Klassenlisten etc gar nichts mehr. Für das Referendariat schaffe ich mir definitiv eine Hängeregistratur und einen Din A4 Lehrerkalender mit integrierten Klassenlisten an. Ist irgendwie so beamtenhaft pendantisch, aber ich komme sonst nur durcheinander. Meine zwei ausgelutschten Sammelmappen, die ich z.Z. verwende, werden dann defintiv nicht mehr reichen. Aber eigentlich wollte ich noch zu einem interessanten Link kommen. Ich dachte immer Martha Stewart wäre die Queen of Neatness, aber jetzt habe ich tatsächlich jemanden gefunden, der ihr den Rang abläuft. So viel Ordnung haut selbst mich von Hocker. Chez Larsson ist bei Flickr und hat so ziemlich das organiserteste und aufgeräumteste Haus das ich je gesehen habe. Mein Geschmack ist es nicht und ich finde so einen extremen Ordnungsfimmel auch schon grenzwertig, aber ein paar Tricks kann man sich schon abschauen.
So sieht z.B. ihr Keller aus:


Und so der Laundry Room (Was für ein Luxus, eine eigene Waschküche!):


Das ganze Haus ist ein wahres Bilderbuch für Ordnungsfanatiker. Mal abgesehn davon, dass ich manches schon ein bisschen schräg finde (z.B. das komplett durchgestylte und aufgeräumte Zimmer des pubertierenden Sohnes), sind ihr Flickr-Profil und ihr Blog aber schon einen Blick wert. Am nützlichsten finde ich eigentlich ihre Organizing Tips, die sie bei Apartment Therapy veröffentlich hat.
Ist zwar teilweise ziemlich hart und strikt, aber ein sicherer Garant dafür, dass sich nicht hemmungslos Krempel anhäuft.

All pictures by Chez Larsson

Dienstag, 27. Mai 2008

In allen Blogs und nun auch auf diesem Sender ;-)

4x7 Stöckchen



1) 4 Jobs i´ve done:
- Prospekteinlegerin am Fließband einer bekannten Zeitung
- Nachhilfelehrerin
- Thekenmädchen
- Lehrerin


2) 4 movies I´ve seen
- Der Sternwanderer
- Die Braut des Prinzen
- Cyrano de Bergerac (die Version mit Gerard Depardieu)
- Gefährliche Liebschaften


3) 4 places I´ve been:
- St.Louis
- Quimper
- Casalvelino
- Siena


4) 4 TV- programmes I've watched:
- Grey's Anatomy
Vor Jahren mal als Minderjährige (peinlich, peinlich):
- Xena
- Buffy

5) 4 favourite foods:
- süße Granatäpfel
- diese Schokolade
- Grenadillas
- Malzbier

6) 4 places I´d rather be:
- Samarkand
- Granada
- New Orleans
- Marseille


7) 4 next victims:
Hatte das außer Anashee nicht schon jede?

Freitag, 23. Mai 2008

Hirse

Vor ein paar Tagen habe ich zum ersten mal Hirse gekocht.
Ich mag alles was in die Richtung Getreide/Hülsenfrüchte geht ziemlich gerne, so lange es nicht spelzig schmeckt.
Auf die Hirse bin ich durch ein Rezept aus dem Netz gekommen.
Und ich bin total begeistert. Hirse ist nicht teuer, macht lange satt, lässt sich super variieren und ist wohl auch noch ziemlich gesund. Außerdem kocht sie sich blitzschnell und schmeckt ganz anders als Reis o.ä.. Ich finde das ist auch eine schöne Variante für Couscous oder Bulgur, dann spart man sich auch das lästige Dämpfen bei ersterem.

Hirse kann wohl auch süß zu bereiten, ähnlich wie Porridge zum Frühstück. Vielleicht mache ich das im Winter mal.

Dienstag, 20. Mai 2008

Erste Bilder der neuen Wohnung

Mit dem Mietvertrag haben wir auch noch einige spärliche Fotos der Wohnung bekommen, die halbwegs einen Eindruck vermitteln, wie sie aufgeteilt ist. Glücklicherweise ist alles frisch renoviert und auf dem Boden liegt ganz hübsches Buchenlaminat.






Und hier gibt es auch einen Grundriss.
In der Wohnung selbst bleibt also nicht allzu viel zu tun, dafür ist der Garten aber eine Art biologischer Ruine. Die Fläche ist zwar nicht allzu groß, aber vollständig von dichten Efeu überwuchert. Mein erster Gedanke zur Beseitgung dieses Wildwuchses war Brandrodung, aber ich fürchte, das ist wenig tauglich für einen Hinterhofgarten. ;-) Ich habe mir aber ein paar schlaue Gartenbücher aus der Bibliothek ausgeliehen und hoffe so mich dort irgendwie durchzuwühlen.

Was die Inneneinrichtung betrifft, so bin ich noch ganz unschlüssig. Fest steht jedenfalls, dass es ein "Use what you have"-Projekt wird. Zeit, Geld und Energie geben das einfach vor. Außerdem macht ja, wie Thuja schon anmerkte, schickes Recycling auch eine Menge Spaß. :-)
Zur Zeit mag ich irgendwie schlichtere, weiße Interieurs mit fast schon minimalistischen Anstrich. Leider widerspricht das völlig meiner bisherigen Jäger-und-Sammler-Attitüde, wenn es um Schingeling für die Wohnung ging. Ich habe so viel hübsches altes Zeug, dass ich wirklich überlegen muss, wie ich das alles in ein stimmiges Konzept reinbekomme, das auch noch genügend Stauraum bietet. Als erste Maßnahme lackiere ich jetzt jedenfalls eine Menge der vorhandenen Sachen weiß. Weiß ist m.E. entspannenend und beruhigend und ermöglicht (und das finde ich gerade bei einer kleineren Wohnung wichtig!) Abwechslung. Mit ein paar bunten Kissen, neuen Bildern und wenigen Accessoires sieht so ein Zimmer ganz schnell anders aus. Ausprobiert habe ich das zum ersten Mal im Kuchenbuden-Schlafzimmer, da war Weiß (und ein eigentlich zu warmes Creme) die Grundfarbe auf der alles andere nur als Akzent aufbaute. Das möchte ich jetzt in klarerer, ruhigerer und etwas strengerer Form auf die komplette neue Wohnung (ausgenommen vielleicht die Küche) übertragen. Leider kollidiert das aber mit meinen wenig strengen und gradlinigen Möbeln. Mein Kleiderschrank, unser neues Bett (Teil 3 der Ikea-Bett-Odyssee und diesmal wirklich stabil und fest - Stahlbetten von Ikea kann mal also kaufen, Holzbetten eher nicht) und vieles mehr sind eben eher altmodisch oder feminin-verspielt (gott, klingt das weichgespült ;-)). Aber austauschen o.ä. geht nicht, also muss alles andere eher nüchtern und sachlich werden. Als Inspiration habe ich eine ganz hübsche Brigitte-Fotostrecke gefunden, die natürlich vor allem gut funktionert, weil sie in einem hellen, lichtem Studio umgesetzt wurde. Aber als Anregung für die gelungene Kombination von schlichtem Weiß und gealterten Holztönen finde ich sie durchaus ganz nett. Soweit erst mal aus dem Wohnungs-Nähkkästchen.
Anregungen, Ideen etc. sind natürlich sehr willkommen :)

Prelude

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