Mittwoch, 2. Juli 2008

Die besten Dinge...5

Mein Lieblingssommerkleid.
War ein Geschenk meiner Mutter zum Examen.
Ich mag diese langen fließenden Hippiekleider und das Blau ist genau mein Lieblingsblau.

Löwenzahn: Putz- und Waschzeug?

Im Rahmen meiner "Nomadin versucht umweltfreundlicher zu leben"-Aktion stehen nun der Putzeimer und der Wäschekorb auf dem Programm.
Zu meinem Schutz muss ich sagen, dass ich trotz eher verhaltenem Engagement in diesem Bereich, zu mindest was den Putzeimer angeht bisher keine Riesenökosünden auf dem Gewissen zu haben glaube. Mal abgesehen von fiesem Rohrreiniger, der sich schon seit Ewigkeiten in meinem Besitz befindet, habe ich, so hoffe ich, nur relativ harmloses Zeug. Regelmäßig benutze ich Scheuermilch, Geschirrspülmittel, Spülmaschinentabs, WC-Reiniger, Wc-Duftgel, Glasreiniger und Waschsoda.
Ich hab mal, abgesehen von den Spülmaschinentabs, zwei Fotos von unserem Putzzeug gemacht, das erste zeigt den halbwegs verträglichen Kram, auf dem zweiten sind die Ökosünden zu sehen.


Von links nach rechts: Spülmittel, Scheuermilch, Essigreiniger, Essigessenz (die soll in Zukunft den Essigreiniger ersetzen) und davor liegend Waschsoda.


Von links unten nach rechts: Fast leeres Wc-Duftgel, Glasreiniger, WC-Reiniger, der böse Rohrreiniger.

Verzichten würde ich gerne auf alles, was auf dem unteren Bild zu sehen ist. Dass diese WC-Duftgele irgendwie wenig umweltfreundlich sind, habe ich mir schon immer gedacht, aber bisher fehlt mir noch eine gute Alternative.
Hat da eine Ideen?
Auf den WC-Reiniger versuche ich demnächst zugunsten von diesem Rezept zu verzichten. Ich muss nur schauen, woher ich Borax beziehe, in der Apotheke haben sie mich angeschaut, als wollte ich Bomben bauen, als ich danach fragte. Den Glasreiniger versuche ich in Zukunft mal mit einem Spiritus-Essig-Soda-Gemisch zu ersetzen. Der hat mir beim Fensterputzen eh immer Atemnot beschert, gesund kann das Zeug also nicht sein.

Mit meiner Scheuermilch, der Essigessenz und dem Waschsoda bin ich ganz zufrieden. Jetzt suche ich nur noch ein umweltfreundliches Spülmittel. Waschsoda ist sowieso toll, das kann so ziemlich alles und ist spottbilig.

Weiter geht's zum Wäschekorb. Da verwende ich zurzeit wenig rühmlich zwei verschiedene Sorte Flüssigwaschmittel und ein Pulver-Feinwaschmittel. Flüssigwaschmittel ist, wie ich las, noch viel, viel schlimmer als Kompaktwaschmittel. Außerdem hatte ich bis vor einigen Tagen noch Weichspüler im Haus, der ist aber inzwischen leer. Eigentlich habe ich den nur zur Wäschebeduftung verwendet, der Weichmacheffekt war mir eigentlich egal. Da das Zeug nur teuer und oftmals noch umweltschädlich ist, kaufe ich das nun nicht mehr. Im Gegenzug verwende ich Wäscheduft aus ätherischen Ölen, aus einem Laden, den Nenya mal empfohlen hat. Das riecht sehr dezent, aber angenehm würzig (zu mindest in der Sorte „Provence“) und ist sparsam in der Anwendung. Wenn die übrigen Waschmittel leer sind, überlege ich ein Baukastensystem wie Skip zu verwenden. Hat da eine von euch Erfahrung mit? Ansonsten wasche ich eigentlich nie heißer als 40°C, befülle meine Waschmaschinentrommel voll und verwende bei hartnäckigen Flecken Waschsoda oder ganz selten mal spezielle Fleckentferner.
Soweit die Lage in meinem Putzeimer bzw. Wäschekorb. Ist noch reichlich optimierungswürdig, aber ich fange ja gerade erst an. Falls eine noch Erfahrungen Tricks oder Tipps hat, her damit.:-)

Dienstag, 1. Juli 2008

Die besten Dinge...4

Heute Morgen war ich mit Herrn S. im Knochenmarkspendezentrum in Düsseldorf. Er ist dort schon seit Jahren in der Datei registriert, aber bis vor einigen Wochen gab es nie Bedarf. Jetzt aber schon und nun mit Nachdruck. In ein paar Wochen ging der ganze Zirkus mit Voruntersuchungen, Blutproben, Medikamente spritzen etc. über die Bühne und heute war dann die Entnahme.
Heute Abend sind dann etwa 500ml Blutplasma-Stammzellen-Gemisch über den Atlantik auf dem Weg zu einer Amerikanerin, die ohne diese Spende sterben wird. Je näher der Spendetermin rückte, umso häufiger waren unsere Gedanken bei dieser Frau. Sie wurde zeitgleich mit Herrn S. Medikamenten-Injektionen "konditioniert", d.h. ihr komplettes Immunsystem wurde quasi mittels einer Chemotherapie vernichtet. Wenn der Spender dann in der Konditionierungsphase noch abspringt, stirbt der Empfänger mit nahezu definitiver Wahrscheinlichkeit. Über die Empfängerin wissen wir nicht mehr, als dass sie aus Amerika kommt, etwa 65kg wiegt und eine lebensnotwendige Spende braucht. Trotzdem frage ich mich oft, wie sie wohl lebt, ob sie Freunde und Familie hat, die sich um sie sorgen, wie sie sich fühlt, ob sie an uns denkt usw...
Auf irgendeine Weise werden Herr S. und sie nun verbunden sein. Wenn alles gut geht, produziert ihr Köper bald sein Blut und auch seine Blutgruppe geht auf sie über, falls diese voneinander abweichen. Ihr komplettes immunsystemwird quasi neu geladen, wenn ich das richtig verstanden habe.
Ich bete inständig, dass das Transplantat gut anwächst und die Empängerin gesund wird. In etwa drei Monaten bekommen wir zumindest Bescheid, ob die Spende geholfen hat.

Als wir heute da waren, habe ich mich auch gleich typisieren lassen. Die ganze Sache ist enorm unaufwändig (durch Wangenabstriche mit Wattestäbchen) und auch die Stammstellenentnahme ist denkbar unkompliziert und nahezu schmerzfrei. Dank guter Wirkung der Medikamente war Herr S. nach knapp 1 1/2 Stunden fertig, normal sind etwa 3 bis 5 Stunden. Die Betreuung in der Knochenmarkspendezentrale ist absolut spitzenmäßig, mit Beginn der Medikamenten-Injektion ist Herr S. täglich angerufen worden und man hat sich nach seinem Befinden erkundigt und ihn wie ein rohes Ei umsorgt. Während der Entnahme wurde er dauerhaft von einer Oberärztin und einer Schwester betreut, man hat sich wirklich um jeden Fips gekümmert. Wenn Krankenhäuser immer so wären, würde ich da gerne hingehen.


Da Leukämie wirklich jeden treffen kann und noch eine Menge Menschen ohne passenden Spender verbleiben, ist es wirklich ratsam sich typisieren zu lassen. Normalerweise kostet das etwa 50€ an Laborkosten, die die Knochenmarkspendezentrale nicht alleine tragen kann. Man kann sich aber auch bei regelmäßig stattfindenden Typisierungsaktionen umsonst registrieren lassen.

Wenn ein Spender gefunden wird und die Spende klappt, ist das für den Betreffenden wirklich buchstäblich das Geschenk des Lebens.

Ich bin sehr, sehr stolz auf ihn. :)

Sonntag, 29. Juni 2008

Die besten Dinge... 3

Geschenke machen!
Ich habe beim Sortieren meiner Nähkisten einige Sachen gefunden, die ich nie verwende. Ich hatte sie mal für irgendwelche Projekte angeschafft und dann nie gebraucht, geschenkt bekommen oder geerbt. Da hier ja viele Näherinnen unterwegs sind, verschenke ich sie an euch.
Schreibt einfach einen Kommentar unter diesen Eintrag. Wie immer: Nur in Deutschland und wenn wir uns nicht anderswo her kennen, brauche ich deine Email-Adresse, um deine Anschrift zu erfahren. :)

Da wären:
6 Briefchen mit Stopfnadeln von Prym. Da sind jeweils 10 Stück drinnen. Auf zwei der Briefchen steht "Wolle S Lolo Darning" auf den anderen vier steht "Twist Cotton Darners".


Je fünf mal 20m vollsynthetisches Stopfgarn mit dem schönen Namen "Eva" von MEZ. In dunkelrot oder hellblau.


Eine dicke Rolle rosafarbenes Vierfachobergarn von MEZ. 1000m sollen drauf sein, ich weiß aber nicht, ob das noch zutrifft. Fühlt sich an wie Baumwollgarn.


Ca. 1,70m grün-schwarze Borte, 2cm breit. Kann beidseitig verwendet werden, das Muster ist dann quasi als Negativ zu sehen.



Ca. 3m blaugrünes Gurtband, etwa 6cm breit. Wollte ich zum Polstern eines Sessels verwenden. Das Zeug ist extrem stabil und überlebt wahrscheinlich auch einen Atomkrieg ;-)


Sechs Knäule Fusselwolle von Lana Grossa, Modell "Pep Print" in Beerentönen. Ein Knäul ist schon etwas angebrochen. Die Wolle fühlt sich gut an und die Farbe ist auch sehr hübsch. Leider kann ich nicht stricken und mag keine Wolle mit Fusseln. Ist bei 30°C waschbar und braucht die Nadelstärke 4,5 -5.


Gebt den Sachen ein gutes Zuhause, andernfalls kommen sie zur Diakonie und landen womöglich sonstwo. :-)

Montag, 23. Juni 2008

Die besten Dinge...2

Eigentlich wollte ich von dieser Sache eine Aufnahme machen, aber irgendwie bekomme ich das nicht hin. Gerade eben gab es einen spontanen Platzregen. In Minuten kamen riesige Wassermassen vom Himmel. In der Luft lag dieser typische Geruch von Regen und das Dröhnen und Rauschen der Tropfen an meinem Fenster hat fast alle übrigen Stadtgeräusche übertönt.
Ich liebe das.

Sonntag, 22. Juni 2008

Küchenideen mit Küchenmeister Schmalhans

Während ich erkältungsbedingt zu wenig Aktivem in der Lage bin, versuche ich mir die Zeit zu vertreiben, indem ich Pläne für die neue Wohnung schmiede.
Heute steht die Küche auf dem Programm.
So sieht sie im Rohzustand aus:


Tatsächlich ist das Licht zur Zeit etwas grünlicher, die Kastanie, die man durch das Balkonfenster erahnen kann, hat inzwischen Blätter bekommen.
Als aufmerksamer Betrachter erkennt man natürlich sofort, dass der Fliesenspiegel über den Anschlüssen für Wasser etc. fehlt. Uns ist das erst aufgefallen, als wir den Vertrag schon unterschrieben hatten. ;-)
Irgendwas muss da aber hin, sonst sieht die Küche nach zwei Wochen Kochen, Spülen, Werkeln etc. aus wie Kraut und Rüben. Fliesen legen wollen wir nicht, ich glaube, das ist eins dieser Handwerke, das man schon gelernt haben sollte. Dann habe ich an ein Mosaik auf einer Holzplatte gedacht, die man an die Wand schraubt. Aber, da ich noch nie ein Mosaik gelegt habe und mir nicht zutraue alle Steckdosen und Wasseranschlüsse passgenau auszusägen, fällt das auch weg. Meine Mutter kam dann auf den Gedanken einen ziemlich althergebrachten Trick zu versuchen. Diese Variante ist einigermaßen kostengünstig und gefällt mir eigentlich ziemlich gut. Die Wand wird dort, wo üblicherweise der Fliesenspiegel sein sollte, mit einer scheuerbeständigen Latexfarbe gestrichen und dann noch mal mit Elefantenhaut versiegelt. Das soll dann einen wasserfesten Wandanstrich ergeben, von dem Spritzer abwaschbar sind. Irgendwie erscheint es mir sinnvoll die entsprechende Fläche mit einer dunkleren Farbe zu streichen, damit auch hartnäckigere Flecken wie bspw. Tomatensauce, deren Rückstände man auf Weiß ja sofort sehen würde, nicht so böse Spuren hinterlassen. Also habe ich gestern im Baumarkt geschaut, was es da so für interessante Farben gibt. Nach einigem Hin und Her haben wir uns für ein schönes Blau entschieden. Die Versuche, die Farbkarte zu fotografieren sind aber alle mehr oder minder gescheitert. Der exakte Ton ist einfach nicht zu treffen, aber hier ist ein "In-Etwa-Eindruck":

Insgesamt ist die Farbe aber deutlich weniger petrolstichig und wesentlich matter.

Entscheidend für die Farbwahl war neben unseren persönlichen Vorlieben die Farbe der Möbel, die in Küche kommen. Da wir natürlich nicht alles neu kaufen können, müssen wir ein stimmiges Arrangement zwischen unseren Möbeln, dem Licht in der Küche und unseren persönlichen Vorlieben finden. Wenn ich träumen dürfte, hätte ich natürlich tausend Ideen, aber die sind für uns einfach nicht realisierbar. Also wird es ein "Use what you have"-Projekt. Als Inspiration hat mir dabei dieses Foto gedient.
Es ist von der englischen Website House to Home, dort kann man sich Bilder diverser Fotostrecken englischer Einrichtungsmagazine anschauen. Ist in der Mehrzahl sehr "Schöner Wohnen"-mäßig, aber manchmal sind auch interessante Sachen dabei.
Auf dem Bild sind die Grüntöne natürlich sehr dominant, was m.E. ein sehr helles und luftiges Zimmer verlangt, damit man sich nicht erschlagen fühlt. Sowas haben wir aber in unserer Küche nicht. Hinzu kommt, dass ein Teil unserer Küchenmöbel an sich relativ dunkel ist. Neben den weißen Unterschränken und einem hellen Kiefernschrank habe ich noch ein von einer Freundin geerbtes altes Ikearegal in einem dunkleren Grün, indem ich unsere Gläser usw. aufbewahre.

Dazu kommt noch die Farbe der Arbeitsplatte, die vermutlich einen Nussbaumton haben wird. Auch hier sind, aufgrund der finanziellen Mittel, die Auswahlmöglichkeiten sehr begrenzt.
Um das Licht, das durch die Balkonfenster einfällt nicht auszuschließen habe ich beschlossen auf Oberschränke zu verzichten. Unsere sind eh schon ziemlich abgenutzt und das korrekte und bündige Aufhängen von Oberschränken ist meiner Erfahrung nach durchaus nicht so einfach. Dafür wollte ich als Abschluss über den blauen Anstrich über die ganze Länge der Arbeitsfläche Wandschienen anbringen, an denen dann eine Menge Kleinkram Platz findet, so dass die Arbeitsfläche aufgeräumter wirkt. Dafür gibt es bei Ikea diese schönen Steinzeugbehälter.


Ich mag die Kombination von Blau und Grün und hoffe, dass sie zusammen mit einer Menge Weiß und ein paar warmen, erdenden Holzelementen nicht zu kühl wirkt.

Sommerferienpläne

Kaum scheint die Sonne und die Schafskälte scheint überstanden zu sein, bekomme ich natürlich eine Erkältung. Seit drei Tagen schniefe ich so vor mich hin und bekomme Nachts dank verstopfter Nase und trockenem Hals kaum ein Auge zu. Gerade im Sommer finde ich das wirklich doof.

Aber es gibt auch positive Dinge zu vermelden. Die Schule nähert sich den Sommerferien und ich habe wieder dieses wunderbare Gefühl, das ich zuletzt als Schüler hatte. Diese Sehnsucht und diesen Wehmut was die Sommerferien betrifft. Auf der einen Seite sehnt man sie herbei, auf der anderen Seite vermisst man aber die Schule schon beim Gedanken an die Ferien. Und wie früher habe ich auch jetzt ein bisschen Bammel vor dieser leeren Weite, die da auf mich wartet. So ohne Urlaub werden sechs Wochen ja schnell lang. Früher, im Studium, hat mich das nie gestört, da konnte ich drei Monate am Stück entspannen. Jetzt ist das irgendwie anders.
Aber ich habe schon ein paar Pläne für die Ferien. Zuerst steht ja Mitte Juli der Umzug an und dann will ich den Balkon begrünen. Ich freu mich so darauf! Den Garten werden wir aber erst Mal auf Eis legen. Bei näherer Inspektion hat sich heraus gestellt, dass da eine Menge harter Arbeit für Profis ansteht. Im Grunde müssten die beiden Kastanien, die dort stehen, gefällt werden und die Hütte (in der schon das Efeu wuchert) sowie die Umgebungsmauer abgerissen werden.
Hier sieht man die Gartenruine etwas:




Das erste Bild zeigt das Dach der Hütte vom Balkon aus gesehen. Auf dem zweiten Foto sieht man die zweite Kastanie ganz gut und unter ihr ganz schwach eine Ecke des Hüttendachs. Fotos vom Innenleben der Hütte habe ich, da mir den Schlüssel fehlt, noch nicht, aber das, was ich durch das Fenster sehen konnte, genügte mir auch schon. Außerdem fehlen noch Bilder aus dem Garten selbst und dem angrenzenden offenen und völlig zugemüllten Balkon der Omi aus dem Erdgeschoss, aber da habe ich aus Rücksicht auf die entsprechenden Mieter drauf verzichtet.

Nach reiflicher Überlegung haben wir beschlossen erst zu warten bis diese Arbeiten erledigt sind (so die Vermieterin sich dazu durchringt) anstatt mit viel Arbeit alles schön zu machen, um dann auf diese marode Bruchbude von Gartenhäuschen zu blicken und eventuell, sollte da mal seitens der Vermieterin was getan werden, alles platt getrampelt zu bekommen.
Aber der Balkon bleibt und da ist, auch wenn er sehr schmal ist, viel zu tun.
Nach dem Umzug steht ja dann auch erst mal die Phase des Einrichtens und Gemütlichmachens an. Ich liebe solche Projekte!

Und für den Rest der Ferien fällt mir auch noch was ein, ich würde gerne zu mindest für einen Tag nach Holland ans Meer, einmal nach Venlo fahren und eventuell Sightseeing in Köln und Aachen machen. Außerdem will ich ins Freibad, meine Häkeldecke endlich fertigmachen und vielleicht mal ein paar meiner Stoffe ihrer eigentlichen Bestimmung zu führen. Langweilig wird mir hoffentlich nicht werden. :-)

Die Aussicht, dass nach den Sommerferien das Referendariat beginnt und damit dieser inzwischen etwas ermüdende Trott des Studiums endet und etwas ganz neues beginnt, macht mich richtig hibbelig. ich freue mich endlich wieder mehr Struktur in mein Leben zu bekommen. Klare Arbeitszeiten, regelmäßige Rhythmen usw. Und bei alledem das Gefühl etwas Sinnvolles zu tun! Wenn ich an den Beginn des Referendariats denke, fühlt es sich ein bisschen wie der erste Schultag an. In naivem Übereifer horte ich schon Rotstifte, Folien und Materialien, die ich vermutlich nie brauchen werde. Aber so ist das wohl immer, wenn etwas Neues beginnt.

Die besten Dinge...1

Wie schon bei Esme, Distel und Bodecea nun auch hier. Schöne, kleine Dinge, die nicht viel kosten, aber eine Menge wert sind. Nummer eins ist etwas sehr profanes, aber eben unglaublich tolles.
Leckeres, gesundes Essen.
Und als besonderen Höhepunkt auch noch die Tatsache keinen Handschlag dafür getan zu haben. Herr S. ist glücklicherweise ein guter und passionierter Koch, so dass ich abgesehen vom Backen und Süßspeisen selten kochen *muss*. Gestern abend gab es nur etwas schnelles, aber dafür wirklich gutes.



Diese Selbstverständlichkeit essen zu können was man mag, ohne sich groß Sorgen darüber machen zu müssen, ist schon ein Geschenk. Besonders, wenn man bedenkt, dass in vielen Teilen der Welt Nahrung an sich nicht selbstverständlich ist und auch in unserem Land gutes gesundes Essen für viele Menschen immer noch ein unbekannter Luxus ist.
Für mich ist es ein ganz bedeutendes Stück Lebenqualität.

Freitag, 20. Juni 2008

Haar-Trallala

Ich habe eigentlich eine ziemlich gute Friseurin. Aber beim letzten Mal hat sie mir meine Haare vorne viel zu kurz geschnitten und den Nacken zu lange gelassen. Jetzt warte ich mühselig darauf, dass die vordere Partie wieder meine Wunschlänge erreicht, damit ich endlich den ganze Kopf nachschneiden lassen kann. Diesmal aber mit klaren Angaben nicht, dass das wieder so kurz wird! Was ich an meiner Friseurin aber schätze ist neben der Tatsache, dass sie mir kein Gespräch aufzwingt, vor allem ihre zurückhaltende Art, was Produktempfehlungen betrifft.
Bisher habe alle meiner Ex-Friseure versucht mir Shampoos und Haarpflegeprodukte von Profimarken anzudrehen, die völlig überteuert waren. Bisher bin ich nämlich mit meinem ganz normalen Shampoo aus der Drogerie ganz zufrieden. Nur eine gute Spülung hatte ich bisher nicht gefunden. Entweder wurden meine Haare störrisch und nur schwer in Form zu föhnen oder sie waren statisch aufgeladen und standen in alle Richtungen ab. Doch dann habe ich in der Drogerie eine neue Spülung gefunden mit der ich sehr zufrieden bin. Mich hat eigentlich nur der Granatapfelduft angesprochen, aber das Ergebnis auf meinem Kopf ist sehr zufriedenstellend. Endlich wieder frisierbare, glatte Haare, die glänzen und den Tag über auch ohne Haarspray etc. ihre Form halten.:)

Hier ist der Link zum Produkt.

Die ganze Bio-Geschichte mit der für diese Linie geworben wird, war für mich nicht so ausschlaggebend. Inzwischen ist Bio ja vor allem ein Marketing-Slogan. Aber die Wirkung und der Geruch sind wirklich klasse!

Donnerstag, 19. Juni 2008

Hatschi!

Zur Zeit ist hier das große Ausmisten angesagt. Heute habe ich meine ganzen Studiumssachen auf vier volle Ordner verkleinert, dabei ist sogar noch ein Ordner für alle Steuerbelege abgesprungen (wenn ich die nicht jetzt schon anfange zu sammeln, finde ich, wenn es an die Steuererklärung geht, gar nichts mehr).
Ich bin ganz zufrieden, teilweise habe ich ein komplettes Fach (die ganze Pädagogik, die man so als Lehrer an der Uni lernt) in einen Ordner gekriegt (was sagt das jetzt über die Qualität meiner Hochschulausbildung aus?! ;-)). Jetzt ist alles sauber, ordentlich und strukturiert untergebracht, so dass ich hoffentlich nichts mehr lange suchen muss. Nach dem Umzug geht ein Großteil der Ordner in den Keller, nur meine Zeugnisse und den Steuerkram lasse ich oben in der Wohnung, sowas braucht man ja häufiger mal.
Außerdem habe ich in den Bücherregalen aussortiert. Inzwischen sind sie fast leer und ich konnte jede Menge Kram zur Diakonie bringen. Ich habe mir jetzt wirklich angewöhnt nicht mehr alles aufzubewahren. Was soll ich mit Büchern, die ich nur für's Studium gekauft habe und einmal gelesen habe? Bei Sachbüchern findet sich, wenn ich sie noch mal brauchen sollte, immer Exemplar in der Unibib und für literarische Werke habe ich eine Karte der Stadtbibliothek. Zumal ich annehme, dass ich Bücher wie den "Trotzkopf" wohl so schnell nicht mehr benötigen werde. ;-) Alles, was ich also nicht regelmäßig immer mal wieder lese, immanent für meinen Job brauche oder einfach gerne behalten möchte, weil ich es als Nachschlagewerk für mich schätze, ist jetzt weg. Morgen bringe ich noch alle entliehenen Schulbücher wieder zur Schule zurück und dann knöpfe ich mir den Keller vor. Blöd ist nur, dass ich inzwischen eine Hausstauballergie entwickelt habe, die mir das Aussortieren echt nicht zum Vergnügen macht. Aber immerhin ist das eine Mahnung, zukünftig mal öfter Staub zu wischen. :)

Arbeit, wie ich sie liebe

Der Beitrag stammt von gestern, aber irgendwie hat twoday rumgesponnen,so dass ich ihn erst heute veröffentlichen konnte.


Eigentlich wäre heute mein freier Tag gewesen. Aber die Orga hat mich für den Sportfinderday, die moderne Variante des Sportfests eingeteilt. Das war ziemlich cool. In der ganzen Schule waren tausend Geräte aufgebaut, es gab ein Hochseil quer durchs Forum, Kastenklettern, Kletterwände, Stabhochsprung, Laufbänder, Crosstrainer und ganz vieles mehr.
ich bin ja eigentlich nicht so die Sportheldin, aber das hat echt Spaß gemacht. Ich hab eine mir bis dato unbekannte 9.Klasse zugeteilt bekommen, die ich betreut habe,weil der Klassenlehrer außer Haus war. Zwischendurch bin ich dann auch mal auf dem Hochseil entlang spaziert und die Kletterwand hochgekraxelt. Klettern ist schon eine ziemlich tolle Sache, vielleicht mache ich das mal öfters. Für die Schüler war der Tag jedenfalls spitze! Wenn unsere Sportfeste früher mal so gewesen wären. Das Kollegium war auch wahnsinnig engagiert, fünf Sportlehrer haben so in der Schuleübernachtet, um alles noch vorbereiten zu können.
Gegen Ende des Tages ist dann noch eine meiner Schülerinnen bei vollem Tempo vom Laufband auf den Kopf gestürtzt, so dass schließlich ein blutendes, zitterndes und mir etwa seit drei Stunden bekanntes Mädchen um meinen Hals hing und meine Bluse voll geheult hat. Die arme Socke! Der für das Laufband zuständige Lehrer, der dort Aufsicht hatte, hat sich feigerweise dezent aus dem Staub gemacht, so dass alle folgenden Sachen an mir hingen. Jetzt weiß ich aber, wie man in einem solchen Fall vorgeht. Sie kam dann ins Krankenhaus und nach einem kurzen Telefonat mit der ziemlich panischen Mutter, die kaum Deutsch verstand, habe ich letztlich meinen freien Nachmittag in der Notambulanz auf das Mädchen gewartet. Glücklicherweise ist aber nichts Weiteres passiert, zur Beobachtung bleibt sie nun über Nacht da. Ich war danach ganz schön kaputt, aber die Schülerin hat sich wahnsinnig gefreut und war ganz überrascht, dass ich noch ins Krankenhaus gefahren bin. Wäre zwar nicht mehr mein Job gewesen, aber die Mutter tat mir so leid und ich wollte auch wissen, wie die Ärzte die Kopfverletzung beurteilten.
Zuhause waren dann mein Examenszeugnis und die Bestätigung, dass ich meinen Seminarplatz in meiner Wunschstadt bekommen habe im Briefkasten. Jetzt starre ich noch bisschen debil die 1,3 auf dem Zeugnis an und dann gehe ich ins Bett. War ein intensiv-anstrengender Tag, ganz so wie ich Schule liebe. :-)

Mittwoch, 11. Juni 2008

Wahre Worte...

...aus einem Fashion-Blog. Normalerweise tendiere auch ich dazu, dieser Blog-Gattung per se ziemlich viel Oberflächlichkeit zu unterstellen (wobei mein permanenter Wohnungs-Content auch nicht gerade tiefschürfend ist ;-))obwohl ich sie eigentlich regelmäßig frequentiere.
Aber Natasha von Whimsical Nerd hat m.E. einen ziemlich simplen und guten Beitrag zum Thema "Schönheit" geschrieben. Das sollte man vielleicht mal allen "Germany's Next Topmodel"-Anhängerinnen als Pflichtlektüre auferlegen.

Prelude

Dear international readers, English is not my native language. Please be kind and don't pay to much attention to my mistakes. :)

Aktuelle Beiträge

Liebe Nomadin!
Ich vermisse Deine schönen Fotos und Deine pointierten...
baerin - 19. Mär, 22:29
oooooooooohhh
ist das coool ich krieg den mund kaum mehr zu. bow....
jana_rotermond - 29. Dez, 21:46
Danke. Das sind diese...
Danke. Das sind diese Siebziger-Jahre-Muschelsch eibchen,...
großstadtnomadin - 29. Jun, 20:16
Der ist schick, der Leuchter!
Aber was sind Capizscheiben? *neugierig frag* LG BärenSchwester
baerin - 26. Jun, 00:15

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